So optimieren Sie Ihre Google-Shopping-Kampagnen

Wie Sie den richtigen Preis festlegen und so bessere Ergebnisse sehen

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Die Ergebnisse von Google-Shopping-Kampagnen werden derzeit als Kennzahl verwendet, um zu bestimmen, ob die von E-Commerce-Unternehmen umgesetzten Strategien wirksam sind. Online-Händler benutzen diese Plattform nicht nur, um Ihre Produkte zu bewerben, sondern auch als Referenz bei der Überprüfung der Preise von Wettbewerbsprodukten.

Oft entscheiden sich Einzelhändler für eine sehr wettbewerbsorientierte Preisstrategie, um eine bessere Positionierung ihrer Artikel in Suchergebnissen zu erreichen und die Anzahl an Konversionen in ihren Online-Stores zu erhöhen. Hier erweist sich die Shopping-Plattform als nützlich, denn sie hilft zu verstehen, wie Wettbewerber sich positionieren, und lässt Sie auch überprüfen, ob Preisänderungen für beworbene Artikel zu einer Verkaufssteigerung geführt haben.

Wie können Sie also Kampagnen dieser Art optimieren? Es gibt ein Element, das – wenn es optimiert wird – für die Verbesserung der Positionierung und Konversionen Ihres Online-Unternehmens sorgt: Ihr Produktfeed.

Warum der Feed in Ihrer Produktstrategie wichtig ist


Ohne Feed können Sie keine Kampagnen starten. Zudem muss dieser Feed die notwendigen Informationen über die zu bewerbenden Produkte sammeln, einschließlich Name, Beschreibung, Verfügbarkeit und Preis. Bei diesen Informationen handelt es sich um recht statische Merkmale, bis auf den Preis.

Damit die Produktinformationen auf Ihrer Website mit den Daten der beworbenen Produkte übereinstimmen, ist es äußerst wichtig, dass der Produktfeed immer aktuell ist. Bei Merkmalen, die sich selten ändern, wie etwa Produktname oder -beschreibung, werden solche Aktualisierungen womöglich nicht bemerkt; bei der sich mit am häufigsten verändernden Größe sind sie hingegen wesentlich: beim Preis.

Egal, ob Sie ein mittelgroßes E-Commerce-Unternehmen besitzen oder als Großhändler enorme Rabatte anbieten – Ihr oberstes Ziel ist sicherlich, Kunden auf Ihre Website zu locken und sie zu Käufern zu konvertieren.

Plattformen wie Google Shopping erweisen sich in dieser Hinsicht als hilfreich, da Sie dort einen Teil Ihres Katalogs bewerben können und potenzielle Kunden zu Ihrer Website schicken, sobald sie auf Ihre Anzeige klicken. Was passiert jedoch, wenn Ihr Store sich nicht unter den wettbewerbsfähigsten Positionen für die beworbenen Produkte befindet?

Preis als differenzieller Faktor


Potenzielle Kunden entscheiden sich meist dafür, Preise vor dem Kauf mithilfe von Produktsuchmaschinen zu vergleichen. Daher ignorieren sie oft ohne zu zögern solche Verkäufer, die ihren Erwartungen nicht gerecht werden, und entscheiden sich für einen anderen Store, der das gleiche Produkt zu einem bedeutend niedrigeren Preis anbietet.

Intensiver Wettbewerb ist aus der heutigen Einzelhandelswelt nicht mehr wegzudenken und auch wenn es andere Wege gibt, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte zu bewerben, sollten Sie lernen, diese Kampagnen optimal zu nutzen und zu untersuchen, was am besten funktioniert, um Kunden und Konversionen für Ihre Website zu gewinnen.

Es gibt viele Faktoren, die die Kaufentscheidung beeinflussen: ein breit gefächerter Katalog und ein vielfältiges Angebot, Lieferzeiten und Versandkosten, der Lagerbestand, der Service, eine benutzerfreundliche Website usw. Der Preis spielt jedoch weiterhin ein große Rolle bei der Kaufentscheidung.

Die Reihenfolge im Kaufprozess ist für gewöhnlich wie folgt:

  1. Der Benutzer führt eine Suchanfrage im Browser aus, die Schlüsselwörter hinsichtlich des gewünschten Produkts beinhaltet.

  2. Die Ergebnisse seiner Suche werden in Google angezeigt und der Benutzer vergleicht verschiedene Websites in Google Shopping, um den besten Preis zu finden.

  3. Der Benutzer klickt auf diejenigen Optionen, die ihm am passendsten erscheinen, und nimmt sich Zeit, die Preise auf den Websites Ihres E-Commerce und Ihrer Wettbewerber zu vergleichen.

  4. Während er die Möglichkeiten auf verschiedenen Websites vergleicht und überprüft, wird er zu einer Entscheidung kommen, die verschiedene Faktoren mit einbezieht: Versandkosten, Lieferzeiten, Ratings und Bewertungen, vorhandene Rabatte usw.

Wir können daraus schließen, dass Einzelhändler selbst bei voll optimierten Websites potenzielle Konversionen verlieren können, wenn ihre Anzeigen und ihr Produktangebot den Preiserwartungen der Verbraucher nicht entsprechen.

Das machte es so wichtig, die Wirksamkeit von Google-Shopping-Kampagnen zu maximieren und die dort platzierten Anzeigen rentabel genug für Ihr Unternehmen zu machen. Was nützt es Ihnen, als teuerste Kaufoption zu erscheinen? Was geschieht, wenn Kunden auf Ihre Anzeigen klicken, aber nicht kaufen?

Dies ist zweifellos ein bedeutender Kostenpunkt und wenn Sie Ihre eigene Internetpräsenz sowie die Ihrer Mitbewerber nicht beobachten, besteht ein erhebliches Risiko, dass Sie Wachstumsmöglichkeiten sowie Chancen zur Investition in Ihre Vermarktung verlieren. Es sollte hier daher noch einmal betont werden, wie wichtig es ist, ein gutes Produkt und eine gute, auf der Marktlage basierte Preisstrategie zu haben – aber auch die relevantesten Kennzahlen für Ihr Unternehmen zu beachten.